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Jason07

Frischling

  • »Jason07« ist der Autor dieses Themas

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1

03.12.2011, 14:30

Virtual Reality Shooter

Virtual Reality Shooter








Die Idee:

Ich möchte einen CQB Shooter kreiren, der an Realismuss nicht zu toppen ist. Es sollen zwei Teams gegeneinander antreten, die Verschiedene Aufgaben, wie z.B das Entschärfen einer Bombe bewältigen müssen (vgl. Cs 1.6). Das Besondere: Du bist der Controller und tauchst mitten in das Spielgeschehen ein. Das Spiel wird nicht zuhause, sondern in einer eigens dafür eingerichteten Umgebung, ähnlich einer Paintball Halle gespielt. Eine Symbiose zwischen Realität und der Virtuellen Welt. Ein föllig neues Spielerlebnis voller Adrenalin und Action. Handlungen die im Spielstattfinden sollen müssen auch in der Realität geschehen. Will man also eine Kiste im Spielbewegen, muss man diese Kiste in der Realität schieben.

Warum das ganze?

Ganze einfach: Es werden die schönsten Komponenten von Shootern, Airsoft und Paintball zu einem einzigartigem Elebnis vereint. Es ist im Gegensatz zu Airsoft Matches z.B. möglich durch Wände zu schießen o.ä.. Das fehlen von Einschusslöchern, Waffen sounds, explodierenden Hangranaten wird virtuell eingefügt, sodass man mitten in das Spielgeschehen eintauchen kann.

Die Spielumgebung

Als Spielumgebung wird ein Gebäude benötig, dass nach belieben Umgestaltet werden kann. Alle Gegenstände die im Spielenthalten sein sollen müssen sich auch in der reellen Umgebung befinden. Das schöne: Das Aussehen der Objekte spielt keine Rolle, lediglich die Form und das Gewicht muss Realistisch sein, denn die Spieler können nur die von der Engine bearbeitete Umgebung sehen. Die Räume werden mit Kameras und Peilsendern ausgestattet. Diese dienen zum Sammeln der Daten für das eigentliche Spiel.

Die Spieler

Alles Spieler erhalten zunächst Schutzkleidung ( Knieschoner, Helm, etc.), damit im Eifer des Gefechts die Sicherheit gewähleistet wird. Zu dieser grundlegenden Austattung wird jeder Spieler mit einer Videobrille und einem Headset ausgestattet. Diese zwei Bestandteile sind seine Verbindung zum Game, also zur virtuellen Welt. Als Waffe könnte eine Einfache Softair mit Rückstoßsimulation dienen. Kugeln werden keine benötigt, dass erledigt die virtuelle Welt.

Als kleinen Specialeffekt habe ich mir überlegt, die Anzüge der Spieler mit Elektroden auszustatten, die im Falle eines Treffers den Spieler an der Entsprechenden stelle etwas zucken lassen. Dieser Effekt sollte außerhalb des gefährlichen und schmerzhafen Bereichs liegen, damit das Spiel auch noch ein Spiel bleibt und die Gesundheit der Spieler nich gefährdet wird.

Die Recheneinheit

Hier laufen alle Daten der Kameras und Peilsender zusammen. Diese werden dann von der Engine verabeitet und an die Videobrillen und Kopfhöre übertragen. Es wird eine enorme Rechenleistung benötig, denn Verzögerungen zwischen Game und Realität wären fatal, da der Spieler seiner Umgebung durch die Videobrille wahrnimmt.

Die Engine

Die Engine verarbeitet alle Daten zu einem Computerspiele. Sie ermittelt aus den Daten der Peilsender und Kameras die Positionen der Objekte und Spieler. Diese Positionen sind nun für das eigentlich Game verwertbar. Schüsse werden Berechnet, Texturen auf den ermittelten Objekten erzeugt, Einschusslöcher simmuliert usw.. Die Engine ermittelt die Bilder und Sounds die anschließend an die Spieler übermittelt werden.

Realisierung



  • Technische Ausstattung ist regulär zu kaufen
  • komplexe Gameengine muss geschrieben werden
  • geeignete Spielumgebung muss gefunden werden
  • es werden leistungsstarke Rechner benötigt
Probleme



  • Technische Ausrüstung sehr teuer!
  • Ist die Ortung der Spieler und Objekte genau genug?
  • Kann die Berechnung des Spiels nahezu verzögerungsfrei geschehen?
Die Idee mag verücktklingen, dennoch will ich sie nich einfach über den Haufen werfen. Auch wenn das ganze Projekt vielleicht nicht realisierbar ist würd ich gerne eurer Meinungen zu dem ganzen hören. Was haltet ihr allein von der Vorstellung mit dem Gesammten Körper mit der Spielwelt interagieren zu können?

Gruß Jason

Baseone

Frischling

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2

03.12.2011, 15:33

Welchen Software hast du vor zu nutzen ?
Und wehn willste ansprechen die abteilung Spieler ich würde keinen Anzug kaufen zum Spielen.... Wenn ich ein Spiel spielen will will ich Installiern und zocken...Nicht erst haufenweise schnickschnack kaufen um dann spielen zu könnnen.
Mein Development - http://dev-games.eu
Contamination Europe - http://contamination-europe.de

Jason07

Frischling

  • »Jason07« ist der Autor dieses Themas

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3

03.12.2011, 15:55

Die Software sollte selbstgeschrieben werden. Hatte das wenn dann so gedacht das man eine Art Center eröffnet in dem man das Spielen kann, ähnlich eines Paintballcenters. Klar alles träumerei, aber ich werds zumindest mal im kleinen ausprobieren. Mal schauen vielleicht lässt sich ja was draus machen. Muss mir erst mal das Spieleprogrammieren vernünftig bei bringen, dann werd ichs mal mit 2 Webcames oder ähnlichem testen. Wollt nur die Idee mal posten, weil ich sie sehr interessant finde.

David Scherfgen

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4

03.12.2011, 16:39

Die Idee gab's im Prinzip schon lange vorher, siehe z.B. http://wearables.unisa.edu.au/projects/arquake/
Wenn du noch keine Erfahrung mit Spieleprogrammierung hast, dann ist dieses Projekt natürlich hoffnungslos überdimensioniert.

Ein paar Probleme, an die du vielleicht noch nicht gedacht hast:
- Jeder Spieler trägt sehr teure Ausrüstung mit sich herum. Wenn er nur die VR-Welt sieht, könnte er schnell mal das Gleichgewicht verlieren oder gegen eine Wand laufen. Ein HMD oder der Laptop, den er wohl im Rucksack trägt, ist dann schnell mal kaputt!
- Hast du schonmal ein HMD getragen? Das Sichtfeld bei diesen Teilen ist enorm klein. Gute kosten 5-stellige Beträge.
- Wie sollen die Spieler und Objekte getracked werden? Tracking-System mit hunderten Kameras? Wie viele Marker pro Spieler, wo sollen diese angebracht werden? Wie unterscheiden sie sich, so dass das Tracking-System auch erkennen kann, welcher Marker zu welchem Spieler gehört? Ein gutes Tracking-System, das hohe Genauigkeit auf großem Raum mit vielen Objekten bietet (da kommt wohl nur http://www.vicon.com/ in Frage), kostet mindestens einen 6-stelligen Betrag.

Embio

Frischling

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5

04.12.2011, 12:23

Also entweder habe ich nicht verstanden, was genau du meinst, oder ich sehe einfach den Vorteil gegenüber normalem Paintball nicht.
Ist doch viel zu umständlich die ganze Ausrüstung etc mit sich rumzuschleppen, nur um Gegner auf einem BIldschirm zu "töten". Das gleiche mit einem normalen Computerspiel.
Versteh mich nicht falsch. Ich möchte dir hier nichts ausreden oder so, aber für mich klingt das alles absolut unnötig, und in keinem positiven Verhältnis zum Aufwand. Es ist einfach so, adss, wenn ich mit meinen Kumpels die Auswahl hätte, zum Paintball oder zu deiner "Idee" (wie sie auch immer später heissen wird) zu gehen, würd ich aufjedenfall zum Paintball gehen ;).
Dann kommen natürlich noch die ganzen Kosten dazu.
Olaf Schubert: "Die katholische Kirche steckt einfach mehr in seinen Nachwuchs"

David Scherfgen

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6

04.12.2011, 14:38

Technisch gesehen ist es auf jeden Fall eine so große Herausforderung, dass ich das interessant fände. Und ein paar Vorteile hätte es auch:
- Du kannst nicht von Kugeln verletzt werden, weil es keine gibt
- Es können andere Arten von Waffen simuliert werden (Granaten, Raketen, Minen, ferngesteuerte Drohnen, ...)
- Spezial-Equipment kann simuliert werden (Nachtsichtgerät, Durch-die-Wand-guck-Gerät, ...)
- Du könntest auf einer Mini-Map sehen, wo deine Kameraden gerade sind

7

04.12.2011, 15:01

Also ich glaube da ist es günstiger und realistischer LaserTag mit Schreckschusswaffen zu verbinden. Sowas wird AFAIK bei Manövern manchmal benutzt. Weiß eigentlich jemand ob die im Militär mit Schreckschuss Patronen für Rückstoß/Lärm schießen oder ob da nur der Laser aktiviert wird?

(Link)

Für Granaten kann man ja modifizierte Rauchbomben oder so bauen. Vielleicht so Art Bälle mit Rauchpatronen o.Ä. Die Strahlen dann halt kurz vor der "Explosion" einmal die Empfänger an.

AR Technologie ist denke ich einfach noch nicht so weit.

http://www.lazercombat.com/ ist auch einen Blick wert. Hab gerade gesehen, dass die da jetzt sogar Larp-Waffen mit elektronischen Sensoren verbinden, lustige Idee für etwas mehr Action beim Mittelalter-Kampf, sonst muss man ja immer selbst mitzählen o.Ä. Allerdings macht sowas glaube ich erst richtig Spaß wenn man mit Holzwaffen und Rüstung kämpft, hab da irgendwo mal nen Video aus England oder so gesehen. Das Verletzungsrisiko ist da natürlich höher.
[youtube]bLgqZoohdfg[/youtube]

Ist SoftAir Kampf in Deutschland auf privatem Gelände eigentlich mittlerweile erlaubt? Ich habe neulich im ranger-shop Katalog Helme für " SoftAir-Spiel" gesehen und mich darüber gewundert. Früher haben ein paar Kumpels und ich immer in einem alten Offiziersgebäude gespielt, das war richtig spaßig. Besonders weil das Gebäude mehrere Stockwerke hatte und an einer Stelle ein durchgängiges Loch über mehrere Etagen, so dass immer sehr interessante Situationen entstanden. Auch das Zimmer Wirrwar mit teilweise Schießscharten artigen Löchern in den Wänden war super. Mittlerweile ist das Gebäude aber glaube ich renoviert. Damals waren AEGs in Deutschland noch ziemlich teuer so dass wir vor allem manuelle Waffen hatten. Aber so ne manuelle Pumpgun macht ja auch schon was her...

Wenn man sich AR Brillen leisten kann, wäre es aber bestimmt denkbar mit einer Kamera an der Brille Signale von den Empfänger-Knöpfen (zum Beispiel ein starkes LED Leuchten) für LaserTag Spiele mit "Blut Spritzern" zu überblenden. Wenn man auch keine Schreckschussmunition verwenden will/kann, wäre es dann sicher auch möglich Mündungsfeuer über die Infrarot-Signale zu legen. Inwiefern sowas in Deutschland erlaubt ist weiß ich aber nicht, schließlich ist LaserTag ja auch schon von gesetzlichen Einschränkungen betroffen (wegen Kriegsverherrlichung oder so).

hehe so letzter edit^^

Dieser Beitrag wurde bereits 16 mal editiert, zuletzt von »Chromanoid« (04.12.2011, 15:37)


drakon

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8

04.12.2011, 15:40

Weiß eigentlich jemand ob die im Militär mit Schreckschuss Patronen für Rückstoß/Lärm schießen oder ob da nur der Laser aktiviert wird?

In der Schweiz werden Platzpatronen benutzt um den Laser auszulösen. Auf dem Bild von dir wird das wahrscheinlich gleich gemacht. Der Aufsatz vorne verhindert, dass irgendwie Druck austritt und jemanden verletzen könnte (ist ohne Aufsatz bei naher Distanz ebenfalls Lebensgefährlich).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drakon« (04.12.2011, 16:42)


9

04.12.2011, 15:46

Ah interessant, vielen Dank für die Aufklärung. Warst du in der Schweizer Armee/beim Wehrdienst und hast sowas mal mitgemacht?

drakon

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10

04.12.2011, 16:42

Jap, bin Soldat der Schweizer Armee. ^^

Wir haben da so Parkours gemacht, wo man gewisse Sachen machen musste, wie Rollen, Robben, Schiessen etc. Da hatten wir immer die Markiermunition. Bietet eigentlich alles, was echte Patronen bieten (Lärm, Arbeit zum putzen, Rückstoss) bis auf den Austritt einer echten Patrone. Der Jahrgang vor uns hat anscheinend mal eine Art Gotcha mit den Simulationsgeräten im Wald gemacht. Haben wir leider nie gemacht. Wäre sicher witziger gewesen als 20x den gleichen Parkour zu machen.. -.-'

@Topic:
Also ich denke es hätte wirklich viel Potential, wenn man das ganze anständig verknüpft und insbesondere Sachen bietet, wie David es genannt hat. Preislich natürlich sicher eher ein grösserer Aufwand.

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