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Wirago

Alter Hase

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11

08.05.2018, 08:57

Es wird hier bestimmt einen entsprechenden Übergang geben. Die gelebte Praxis entspricht nicht immer zur Gänze den Vorschriften.
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Tiles

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12

08.05.2018, 11:05

Ja, da wird es sicher Änderungen geben. Aber bis es diese Anpassungen an die Realität geben wird ist eben das Gesetz erst mal gültig. Und die Abmahnmafia reibt sich die Hände. Da wird es sicher reichlich Kollateralschäden geben. Dazu zählen ja jetzt schon die vielen Abschaltungen. Die kommen nicht wieder, diese Seiten sind weg.

Grade das Beispiel mit dem fiktiven Fotografen zeigt übrigens wie komplett an der Realität vorbei das Gesetz ist. Denn jetzt muss dieser Fotograf erst mal überhaupt Daten dazu erheben. Und der fiktive Dachdecker muss dokumentieren welche Daten er erhebt und entsorgt. Nur, wenn du das dokumentierst, dann erzeugst du ja weitere Daten. Ein echter WTF. So richtig lustig ist das jetzt auch mit den Antispammassnahmen. ReCaptcha ist ja von Google ...

Hach, was würden wir nur ohne unsere Bürokraten tun ^^
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BlueCobold

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13

08.05.2018, 12:24

Die brauchen nun wohl von jedem fotografierten Gast eine schriftliche Zustimmung.
Brauchen sie die wegen Recht am Bild nicht sowieso?

Es wird hier bestimmt einen entsprechenden Übergang geben. Die gelebte Praxis entspricht nicht immer zur Gänze den Vorschriften.
Die gab es doch. Und sie läuft Ende Mai ab. Bisher hat sich nur niemand groß gezuckt es schon fertig zu haben. Wie das bei Übergangsphasen immer so ist...
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Wirago

Alter Hase

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14

08.05.2018, 16:46


Es wird hier bestimmt einen entsprechenden Übergang geben. Die gelebte Praxis entspricht nicht immer zur Gänze den Vorschriften.
Die gab es doch. Und sie läuft Ende Mai ab. Bisher hat sich nur niemand groß gezuckt es schon fertig zu haben. Wie das bei Übergangsphasen immer so ist...


Ich meine im Sinne von bis sich ein best practice herausgestellt hat. Gerade bei den Fotographen ist das eine ziemliche Hürde.
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BlueCobold

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15

10.05.2018, 07:11

Warum sollte das bei Fotografen was besonderes sein? Die hatten schon immer die Verpflichtung eine Genehmigung der abgebildeten Personen zu benötigen. Sagte ich doch bereits oben.
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Wirago

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16

10.05.2018, 09:50

Ja hatten/haben sie. Und wer hat sich daran gehalten? Wer hat das bei Verstößen geahndet?
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Jonathan

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17

10.05.2018, 12:27

Natürlich ist das jetzt nervig, aber überlegt mal: Früher (es stimmt vermutlich nicht wirklich, funktioniert aber trotzdem als Beispiel) hat man einfach all seinen Müll in die Landschaft geschmissen. Bis sich jemand mal überlegt hat, man könne ja öffentliche Mülleimer aufstellen um die Landschaft sauber zu halten. Und man zwang Menschen, die zu benutzen. Macht das Spaß? Nein, früher war alles bequemer. Aber irgendwann versteht man es dann, irgendwann hat man sich daran gewöhnt und es stört einen gar nicht mehr.
Datenschutz ist wichtig, und dass so Gesetze derartig wahrgenommen werden zeigt vielleicht, wie unterentwickelt die Sensibilisierung dafür noch ist. Aber in 10 Jahren hat es dann auch der letzte kapiert, eine Forensoftware ist vielleicht per default Datenschutzkonform und es wird einfacher, alles entsprechend aufzusetzen, weil es jetzt der Standard geworden ist. Bis dahin werden vermutlich viele verklagt werden, vielleicht sogar bis in den Ruin, aber letztendlich kann man sich so als Gesellschaft weiterentwickeln.

Die Firmen haben verstanden, dass Daten Geld sind, die breite Masse noch nicht. Ich begrüße Maßnahmen die dafür sorgen, dass ein Kräftegleichgewicht wiederhergestellt wird.
Lieber dumm fragen, als dumm bleiben!

Jonathan

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18

10.05.2018, 12:45

Btw: Ich wäre auch dafür, dass der rechtswidrigen Praxis, Telefonnummern von Bekannten ohne deren explizite Einwilligung auf fremde Server zu laden, Einhalt geboten wird (was z.B. bei WhatsApp passiert, damit deine Tefelonbuchkontakte zu Whatsapp Kontakten werden).

Man könnte natürlich individuelle Benutzer verklagen (theoretisch zumindest, vermute ich), aber ich würde da viel eher die Hersteller in die Pflicht nehmen. Konkret könnte es so aussehen, dass man beim Telefonbuchabgleich in WhatsApp für jeden Kontakt bestätigen muss, dass man eine explizite Erlaubnis erfragt hat, das würde dann quasi die Haftung vom Hersteller auf den Benutzer übertragen. Natürlich hätte absolut niemand Bock darauf, weshalb Hersteller gezwungen wären, datenschutzfreundliche Lösungen zu finden. Richtig umgesetzt, wäre all das nur minimal aufwändiger, würde aber unsere Welt so viel besser machen.

(Randbemerkung: Es geht hier auch nicht um die Daten, sondern um die Meta-Daten. Mir ist egal, wer meine Telefonnummer hat, bisher kriege ich quasi nie unerwünschte Anrufe, also habe ich kein Problem damit. Was mich stört, ist, dass man bei genügend gesammelten Telefonbüchern genau sagen kann, wer wen kennt und damit relativ einfach ziemlich exakte Persönlichkeitsprofile erstellen kann (ein Großteil deiner Freunde geht auf Rap-Konzerte? Vermutlich magst du Rap-Musik, etc.). Und all das ganz ohne dass ich jemals selber Kontakt zu diesem Unternehmen hatte und niemals meine Zustimmung zu irgendetwas gegeben habe. Du kannst mit Mühe kontrollieren, welche Daten du von dir veröffentlichst, aber es ist quasi unmöglich zu verhindern, dass deine Freunde und Bekannte dich entblößen. Und das muss aufhören.
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BlueCobold

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19

10.05.2018, 18:34

Ja hatten/haben sie. Und wer hat sich daran gehalten? Wer hat das bei Verstößen geahndet?
Wow. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine Begründung mal gegen GDPR angeführt wird. Das finde ich viel erschreckender als GDPR selbst, ehrlich gesagt. Wenn GDPR also solchen Verstößen Einhalt gebietet, dann bitte gern.
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