Du bist nicht angemeldet.

Werbeanzeige

ByteJunkie

Alter Hase

  • »ByteJunkie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 834

Wohnort: Deutschland

Beruf: Softwareentwickler

  • Private Nachricht senden

1

16.08.2014, 20:43

Hier mal was geistreiches ...

"Alles bleibt wie immer. :rolleyes: Wenn es nicht besser wird, wird es schlimmer!." :huh:

2

16.08.2014, 22:24

da sieht man mal, was die Natur alles kann :D

Nox

Supermoderator

Beiträge: 5 278

Beruf: Student

  • Private Nachricht senden

3

16.08.2014, 23:06

Einheitenfehler-Sechs-Setzen! :D
Mal im Ernst: Die Speicherdichte pro Länge mit einer Speicherdichte pro Fläche zu vergleichen, hinkt gewaltig. Speicherdichte pro Volumen würde ich mir ja noch gefallen lassen. Vor allem ist das eine "flexibiler" Speicher und das andere eine feste Abfolge. Ginge es nur um das reine Speichern, müsste man es wohl eher mit CD, DVDs, BlueRay, holografische Speicher o.ä. vergleichen. Wenn jemand Lust hat das nach zuschauen...

P.S: ungeprüfter Fund http://derstandard.at/1326249096853/Mini…enschlichen-DNA
PRO Lernkurs "Wie benutze ich eine Doku richtig"!
CONTRA lasst mal die anderen machen!
networklibbenc - Netzwerklibs im Vergleich | syncsys - Netzwerk lib (MMO-ready) | Schleichfahrt Remake | Firegalaxy | Sammelsurium rund um FPGA&Co.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nox« (16.08.2014, 23:11)


4

17.08.2014, 00:56

Das mit Fläche->Länge geht schon irgendwie. Wenn man davon ausgeht, dass eine Speichereinheit ungefähr quadratisch ist, kann man die Länge und Breite ausrechnen, wenn man all diese Einheiten hintereinander anordnen würde. Und aus der Länge kann man dann die Speicherdichte pro Länge berechnen.

Sollte das Bild von der DNS ungefähr richtig sein, wäre eine Speichereinheit vielleicht 5 mal so breit, wie hoch. Aber das ändert das Ergebnis auch bloß um den Faktor 5, was in diesem Fall überhaupt nichts ändert.

Ansonsten: Sehr überraschend ist das eigentlich nicht. Ich meine, wir haben mit Lochkarten oder so angefangen, mit etwas, dass Menschen noch mit den eigenen Augen lesen konnten. Das eine handvoll Atome theoretisch ausreichen, um Informationen zu speichern ist klar (wenn man ein wenig Ahnung von Informationstheorie oder Kodierung hat), die Herausforderung ist nur irgendetwas zu bauen, was sie auch lesen bzw. schreiben kann. Computer sind noch nicht soo alt und so viel kleiner zu werden dauert eben seine Zeit.

Von daher: Es ist weder überraschend, dass DNS Unmengen an Informationen speichert, noch das wir momentan daran kämen, noch das wir unter experimentellen Bedingungen schon in der selben Größenordnung sind.

Was ich viel cooler fand, ist dass DNS im Grunde wirklich funktioniert, wie ein Computerprogramm. Die Kette wird Schritt für Schritt gelesen und je nach angehängtem Bestandteil passieren unterschiedliche Dinge - im Grunde genau wie Assembler. Gut, alles was ich darüber weiß, stammt aus "Gödel, Escher, Bach" (übrigens ein äußerst nettes Buch), aber das bisschen war schon erstaunlich genug.
Lieber dumm fragen, als dumm bleiben!

ByteJunkie

Alter Hase

  • »ByteJunkie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 834

Wohnort: Deutschland

Beruf: Softwareentwickler

  • Private Nachricht senden

5

17.08.2014, 13:30

Ich fand das Thema auch interessant. Allerdings weis ich nicht so gut darüber Bescheid wie Ihr. Danke für die Infos. :thumbsup:

Muss ich meine Daten halt weiter auf USB mit mir rumschleppen. ;)
"Alles bleibt wie immer. :rolleyes: Wenn es nicht besser wird, wird es schlimmer!." :huh:

6

17.08.2014, 20:35

Für das Programmieren mit DNA gibt es sogar schon eine Programmiersprache: Visual DSD!

Man kann sie als Silverlight-Anwendung direkt im Browser ausprobieren. Der Compile-Button kompiliert die Programme in chemische Reaktionen. Leider verstehe ich davon nicht viel.

So sieht der Code für eine AND-Schaltung in DSD aus:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
directive sample 1000000.0 1000
directive plot <1^ 2>; <3 4^>; <2 3>
directive scale 100.0
def N1 = 1
def N2 = 1
def N = 10
def Input1() = <1^ 2>
def Input2() = <3 4^>
def AND() = {1^*}[2 3]{4^*}

( N1*Input1()
| N2*Input2()
| N*AND()
)


Ich habe schon eine Idee für den nächsten Forum-Contest: Wer schafft es, ein "Hello World"-Programm in Visual DSD zu schreiben? ;)

CeDoMain

Alter Hase

Beiträge: 592

Wohnort: Ilmenau

Beruf: Student für Mechatronik

  • Private Nachricht senden

7

18.08.2014, 11:33

Der Forum-Contest für das Jubliäum... :D
Mit freundlichem Gruß
CeDo
Discord: #6996 | Skype: cedomain

Lass solche persönlichen Angriffe lieber bleiben, meine sind härter.

ByteJunkie

Alter Hase

  • »ByteJunkie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 834

Wohnort: Deutschland

Beruf: Softwareentwickler

  • Private Nachricht senden

8

18.08.2014, 19:05

Da passe ich wohl. :hmm:
"Alles bleibt wie immer. :rolleyes: Wenn es nicht besser wird, wird es schlimmer!." :huh:

Werbeanzeige

Ähnliche Themen