Du bist nicht angemeldet.

Werbeanzeige

1

26.03.2004, 13:25

kostenloser Compiler

Hi, Leute!

Ich bin jetzt in der 10. Klasse und hab mal mit meinem zukünftigen Informatik-Lehrer in der 11 geredet...

Normalerweise macht der immer Pascal, aber er meinte, wir könnten auch c++ programmieren, wenn ich ihm nen kostenlosen C++-Compiler mitbringe, den man in der Schule benutzen darf...

Gibts sowas? Es ist wirklich wichtig!

Anonymous

unregistriert

2

26.03.2004, 13:44

habt ihr linux als betriebstsys? dann nehmnt den g++.
Wenn ihr win habt, dann würde ich den borland nehmen.

3

26.03.2004, 13:51

Wir haben natürlich Windows... :crying:

Wo gibts denn Borland?
Ist der wirklich kostenlos und was sind seine Nachteile (z.B. im Gegensatz zu MSVC++)?

Darf man den in der Schule nutzen?

Danke schonmal! ;)

4

26.03.2004, 14:09

Hi!

den g++(gcc) gibt es auch für Windows. Er ist OSS, d.h. das du ihn ohne Probleme in der Schule nutzen kannst. Ein kleines Problem dürfte es sein, dass er keine GUI wie der MSVC++ mirbringt, sodass das kompilieren etwas schwerer sein dürfte(Code im Editor schreiben, Kommandozeile aufrufen, compilieren)

ich empfehle daher den Dev-C++. Der baut auf dem g++ auf und ist auch ein recht guter Edotir. Vorallem ist er wie der MSVC++, wo du nur auf kompilieren klicken brauchst und der das dann komüpiliert und ausführt. Natürlich kommt der Dev-C++ nicht an das VS.net 03 heran und ist höchstens für kleinere bis mittlere Projekte geeignet. Und ja, du darfdst den in der Schulee nutzen.
Bevor du aber entscheidest mit welchem g++ du den Dev-Cpp nutzt(du kannst ihn auch so einstellen, dass er den Borland Compiler nutzt), solltest du dir die Boost Regression Tests ansehen, die Auskunft darüber geben, wie standard konform ein Compiler ist
Den Dev-Cpp bekommt du von
http://www.bloodshed.net/

und die boost tests von:
http://boost.sourceforge.net/regression-logs/
der gcc(g++ ist dasselbe, nur eben ist das der C++ Teil des gcc) schneidet dabei doch recht gut ab
Do, ut des!
Ceterum censeo, carthaginem delendam esse

5

26.03.2004, 20:04

Was hast du denn gegen Pascal? Ist doch ne tolle Sprache... Wie war das noch gleich ...
for i:=10 downto 0 do begin ;p

Pascal redet ein bischen viel wenn der Tag lang ist, aber ansonsten...

Diese Zwinkersmilies sind schwul. ;p ;p ;p

Klaus

Treue Seele

Beiträge: 245

Wohnort: Stuttgart

Beruf: Schüler

  • Private Nachricht senden

6

26.03.2004, 23:46

Baaah, wir machen Pascal in der Schule in Inf, weil mein Lehrer nix anderes kann -.-
Mich kotzt das total an :kotz:
Ich würde halt gerne ne "richtige" Sprache programmieren, net so n lächerliches Zeug...
Die ganzen Begins und Ends... da wird man ja ganz wuselich! (Deshalb mag ich VB auch nich ;) )
Mozilla Firefox
The Browser - reloaded

koschka

Community-Fossil

Beiträge: 2 863

Wohnort: Dresden

Beruf: Student

  • Private Nachricht senden

7

27.03.2004, 10:39

Wir haben letztes Jahr auch Pascal gemacht :), ich fand es eigentlich ganz interessant. Allerdings haben wir uns ewig an so etwas eher unwichtigem wie der richtigen Formatierung von irgendwelchen Zahlen aufgehalten. Und das schlimmste war, das wenn wir nicht unser "Copyright" drin hatten, auch wenn das Programm nur xyz ausgeben sollte eine BE (Bewertungseiheit) abgezogen haben bekommen. Irgendwie hatte ich aber auch das Gefühl, das unser Info Lehrer mit vielerm überfordert gewsen ist. Ich meine sein "ulta Programm" war ein billiges Zahlenraten LOL, natürlich mit den Copyrights und einem Text was das Programm macht, auch wenn es "Zahlenraten" heisst - was macht den das Programm dann??? Nicht zu vergessen - das formatieren der Zahlen ;D


Abetr sonst hat mir eigentlich Pascal selber gut gefallen (natürlich nicht halb sogut wie C ;D ) und die BEGIN's und END's waren wirklich nervig, besonders der Unterschied zwischen END. END; und END
(die was mit Pascal jemals was gemacht haben, wissen was ich meine

Osram

Alter Hase

Beiträge: 889

Wohnort: Weissenthurm

Beruf: SW Entwickler

  • Private Nachricht senden

8

27.03.2004, 11:35

Turbo Pascal oder heute Delphi kann man absolut für professionelle, größere Programme verwenden. Das Programm, welches wir auf der Arbeit verkaufen, ist in Delphi geschrieben. Es handelt sich um eine Küchen-Visualisierung, ist also nicht sooo viel anders als z.B. ein Innenraumshooter (aber ohne Waffen :-D ). Ich bin der einzige, der bei uns noch in C(++) programmiert, und auch nur ein in-house Tool. Ich denke C ist gut für das, wofür es entwickelt wurde, nämlich ein Betriebssystem zu schreiben. Bei Treibern wäre es sicher auch meine 1. Wahl. Spiele würde ich als Grenzfall ansehen, da es hier sehr auf Geschwindigkeit ankommt. Bei Applikationen ist aber eher die Geschwindigkeit der Entwicklung wichtig, und m.E. wird C(++) viel zu viel verwendet. C++ ist sicher ein deutlicher Schritt voran (ich bin ein grosser Fan von OO). Anderereseits musste es die ganzen Problem-Features von C mit übernehmen, da es ja völlig compatibel sein sollte.

Osram

Alter Hase

Beiträge: 889

Wohnort: Weissenthurm

Beruf: SW Entwickler

  • Private Nachricht senden

9

27.03.2004, 11:47

Das mit begin / end und insgesamt der längeren Schreibweise ist sicher Geschmack oder Gewöhnungssache, ich kenne auch Leute, die das bevorzugen.

Ein schlechter Lehrer kann einem alles verleiden, das ist klar. Und wenn der nur solche Trivial-Beispiele bringt, kommt man natürlich auch leicht auf den Gedanken, mit Pascal kann man eben nur soche mini Programme schreiben.

Das mit dem "end" gegen "end;" sehe ich alerdings auch so.

10

27.03.2004, 19:16

Große Programme könnte man sogar mit Basic schreiben. Nur hat man halt nicht doe schönen OOP Features heutiger Sprachen. Wenn einem C oder C++ nicht so ganz mag kann sich ja mal D anschauen ;D Die Sprache ist auch nicht schlecht und könnte man als nachfolger von C++ betrachten. Es gibt einige nette Features in er Sprache. Besonders gefällt mir da die Konstruktor Definition :)
Wichtig! Ich übernehme keinerlei Verantwortung für eventl. Datenverlust oder Schäden am Rechner ;D

Werbeanzeige