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Wirago

Alter Hase

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11

06.01.2019, 13:14

Ich mach zwar hauptberuflich keine Spiele, aber mir persönlich geht es so, dass ich ungern mit solchen Engines (Unreal, Unity) arbeite. Für mich fühlt sich so eine Engine an, wie VBA oder Python Skripterei, nicht wie Softwareentwicklung. Ich habe gern die volle Kontrolle und daher bin ich eher der Fan von Frameworks, die man beliebig anpassen und abändern kann. Man muss aber auch dazu sagen, dass mich weniger das Entwickeln des eigentlichen Gameplays interessiert, als viel mehr Dinge wie Architektur, Algorithmen, Physik und Computergrafik.


Geht mir ähnlich. Habe auch mal überlegt auf Unity um zu steigen, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl mir ein Spiel "zusammen zu klicken" und bin deshalb bei MonoGame geblieben. Da habe ich eher das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben. Ja, es ist mehr Arbeit, aber durch das schreiben von einem eigenen UI- und Inventar-System habe ich so einiges gelernt und das möchte ich nicht missen.
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drakon

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12

06.01.2019, 14:27

Der Unterschied zwische Godot und deinem SFML basierenden Lösung würe nur noch GDScript da Godot auf SFML basiert.

Ach, ist das so? Habe darüber nichts bei Godot gefunden. Aber dein Punkt ist, denke ich, klar. Schlussendlich sind das verschiedene Abstraktionsebenen und es gibt wahrscheinlich einen gewissen Gradienten von Lösungen.

Ich sehe das momentan ca. so: Unity/Unreal/Godot > MonoGame/Löve2D > SFML.

Geht mir ähnlich. Habe auch mal überlegt auf Unity um zu steigen, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl mir ein Spiel "zusammen zu klicken" und bin deshalb bei MonoGame geblieben. Da habe ich eher das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben. Ja, es ist mehr Arbeit, aber durch das schreiben von einem eigenen UI- und Inventar-System habe ich so einiges gelernt und das möchte ich nicht missen.


Man muss aber auch dazu sagen, dass mich weniger das Entwickeln des eigentlichen Gameplays interessiert, als viel mehr Dinge wie Architektur, Algorithmen, Physik und Computergrafik. Ich denke für die Entwicklung eines Spiels geht es mit Unity und co. wesentlich schneller.

Da kann ich euch beide sehr gut verstehen. Geht mir auf die eine Art ebenfalls so. Auf der anderen Seite ist es ein fertiges Spiel zu haben und es verteilen zu können ebenfalls reizvoll. Vor allem wenn man nicht so oft dazu kommt möchte ich mich dann nicht mit den mühsamen Teilen beschäftigen, sondern schnell produktiv weitermachen können. Nach dem Input von Mirlix könnte ich mich allerdings auch vorstellen, dass dieses Gefühl von "zusammen zu klicken" mit der Zeit mehr weggeht und es dann allenfalls eher darum geht auch mal etwas neues, unkonventionelles zu machen, was keine Engine unterstützt, dafür man die Standardsachen nicht von neuem erfinden muss.

Danke nochmal allen für die super Inputs! :thumbup: