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Tarios

Frischling

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1

27.07.2018, 00:09

Planetoria - ein neues Kartenspiel wird geboren. Dafür brauche ich einen Grafiker und einen Programmierer.

Hallo Leute,

mein Name ist Christian, ich bin 30 Jahre alt und bin ein sehr kreativer Mensch. Am liebsten denke ich mir eigene Welten, Spiele oder Erfindungen aus. Hauptsache etwas kreatives mit Nutzen soll es sein.
Ich habe schon in meiner Kindheit gerne Brett und Kartenspiele gespielt und fing schon mit 10-11 Jahren an, mir Spiele aus normalen Kartensets auszudenken. Als ich irgendwann mal mit Pokemon karten und YuGiOh anfing, war das für mich eine perfekt kreative Welt eines anderen. Im Laufe der Jahre hatte ich selber eine Idee für ein großes Kartenspiel. Hatte aber nie die Zeit das zu verwirklichen. Vor einem Jahr kam mit das Spiel dann wieder in den Sinn und ich machte mir mehr und mehr Gedanken darüber. Irgendwann war ich selber von meiner Idee so sehr überzeugt das ich andere von meiner Idee erzählte und auch sie waren davon überzeugt, dass ich mich da mal hinter setzen sollte um es zu verwirklichen. Bis dahin wurde mir immer gesagt, dass es viel zu schwer sei ein Spiel auf den Markt zu bringen, was mich leider damals daran hinderte, früher mit der Entwicklung des Spiels anzufangen.

Wie dem auch sei fing ich letztes Jahr im Dezember an meine Gedanken nach und nach aufs Papier zu bringen und diese Welt auch weiter in meinem Kopf aus zu bauen. Mittlerweile habe ich über 250 Karten ausgedacht und ausgedruckt. Meine karten haben noch keine Grafik weil es mir erstmal darum ging das Spiel zu testen und zu balancieren. Es ist noch nicht so wie ich es haben will, aber ich arbeite weiter dran. Warum ausbalancieren? Dieses Kartenspiel ist keine Regeländerung eines Skatblattes etc und muss nur eben neu gestaltet werden. Es ist ein völlig neu entworfenes Fantasie Kartenspiel wie YuGiOh oder Magic. Das Thema allerdings ist der Weltraum mit mehreren Spezies, welche sich im Kartenduell gegenüber stehen. Es existieren momentan 4 Spezies und jede davon hat seine eigenen Eigenschaften, welche sich deutlich von den anderen unterscheiden. Ein Spielfeld gibt es auch schon und das Spiel habe ich bereits mit meinen Freunden gezockt und jeder von Ihnen wollte hinterher noch mehrere Runden spielen.
Um das Spiel kurz vorzustellen. Jeder der beiden Spieler besitzt eine Planetenkarte wie z.B. die Erde. Wird diese Karte mit ihren Lebenspunkten zerstört, verliert dieser Spieler die Weltraumschlacht. Neben dem Planeten hat jeder Spieler ein Mutterschiff. Beides, Planeten und Mutterschiff, haben je nach Spezies besondere Eigenschaften die dem Krieg hilfreich unterstützen. Neben diesen beiden Kartenarten gibt es zwei weitere Arten von Karten. Einmal die Standardkarten - die Raumschiffkarten. Mit Ihnen wird natürlich gekämpft und es können maximal 7 von Ihnen in der Kampfzone sein und maximal 5 in der Landezone (also auf dem Mutterschiff). Zu guter letzt gibt es noch Strategiekarten. Sie unterstützen die Schlacht in allen möglichen Facetten. Sei es direkter Schaden an Raumschiffen, das deaktivieren von Schilden, die Ausrüstung Raumschiffe oder Energiegewinner für die Begrenzte Energie jedes Planeten und Mutterschiffs.

Mehr ins Detail möchte ich hier nicht gehen. Ein vorläufiges Handbuch mit Erklärungen habe ich bereits geschrieben.

Was ich nun benötige ist ein Designer für die Karten und ein Programmierer für das Spiel. In beidem bin ich absoluter Anfänger und mir beides selbst beizubringen ist natürlich zu aufwändig. Deshalb suche ich mir jetzt ein 3er Team, um mein Spiel weiter nach vorne zu bringen und dann irgendwann mal zu veröffentlichen. Leider kann ich den Aufwand für das Designen und das Programmieren nicht einschätzen. Das wäre dann auch meine erste Frage.

Was meint ihr wie lange man benötigt um ca 250 verschiedene Karten zu designen. Die Karten sind etwa so groß wie normale Skat Spielkarten und das Bild nimmt dabei ca 50 % der Fläche ein. Dazu sei gesagt, dass es dabei um viele Karten geht, bei welchem es ja doch unzählige Beispiele gibt. Natürlich soll jede Spezies, außer der Menschen, neu erschaffen sein, aber bei der Vielfalt an bereits erdachten Spezies aus Filmen etc muss das Rad ja nicht neu erfunden werden.

Meine Zweite Frage ist dann, wie lange würde es ugf dauern so ein Kartenspiel mit momentan vlt 100 verschiedenen Effekten zu programmieren? Ich denke das alle drei Schritte, also der weiteren Ausarbeitung der Karten bzw der Balance, das Designen und die Programmierung gleichzeitig laufen könnten. Deshalb versuche ich mich gerade zu informieren ob ich da bereits etwas anheuern kann, obwohl das Grundlegende Spiel mit dem ersten Set erst zu ca 80 % fertig ist. Wie denkt ihr darüber?

Meine dritte Frage handelt um die Kosten. Was in etwa würden jeweils für Kosten auf mich zu kommen? Ich meine damit nur die Kosten der reinen Programmierung und der Designs. Das daneben noch Kosten entstehen ist mir bewusst, soll hier aber keine Rolle spielen.

Bilder und das Handbuch hänge ich mal an. Beides ist nicht zur Veröffentlichung ausgearbeitet, bitte beachtet dies.

Für weitere Anregungen und Tipps bin ich offen und dankbar.

Ansonsten schon mal vielen Dank für jede Hilfreiche Antwort.

Christian

Anhang:
Kartentypen von Links nach Rechts: Planet, Mutterschiff, Strategie, Raumschiff
Spielfeld
Handbuch
...
...
...
...

Edit: Ein neues Spielfeld und ein neues Handbuch sind auf der Website zu finden.
https://planetoria.jimdofree.com/
YouTube
https://www.youtube.com/channel/UCi3IsoX4QJlOa_9JX5oRbqQ
Facebook
https://www.facebook.com/Planetoria/
»Tarios« hat folgende Bilder angehängt:
  • 4 Kartentypen.png
  • Spielfeld.jpg
»Tarios« hat folgende Datei angehängt:
  • Handbuch.docx (21,09 kB - 34 mal heruntergeladen - zuletzt: 14.04.2019, 11:34)

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Tarios« (15.08.2018, 13:59) aus folgendem Grund: Neue Dateien


2

27.07.2018, 20:09

Nette Idee. Ich wollte auch mal etwas ähnliches machen, kann dir also vlt helfen. Motive, also Monster/Aliens whatever kriegst du bei vielen Hobby Artists "schon" im unteren zweistelligen Bereich. Rechne mit ca 40 Euro. Schau dafür mal auf artstation und deviantart.
Also mit 10.000€ solltest du hinkommen. Dauer ist bei den meisten unter einer Woche pro Auftrag. Also wenns nur einer macht, dann braucht er max. 250 Wochen. In der Realität ist das natürlich variabel, aber damit hast du erstmal Rechenwerte.

Bei der PRogrammierung habe ich kein Plan. Wird bestimmt teuer.

Tarios

Frischling

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3

28.07.2018, 01:25

Nette Idee. Ich wollte auch mal etwas ähnliches machen, kann dir also vlt helfen. Motive, also Monster/Aliens whatever kriegst du bei vielen Hobby Artists "schon" im unteren zweistelligen Bereich. Rechne mit ca 40 Euro. Schau dafür mal auf artstation und deviantart.
Also mit 10.000€ solltest du hinkommen. Dauer ist bei den meisten unter einer Woche pro Auftrag. Also wenns nur einer macht, dann braucht er max. 250 Wochen. In der Realität ist das natürlich variabel, aber damit hast du erstmal Rechenwerte.

Bei der PRogrammierung habe ich kein Plan. Wird bestimmt teuer.




Die Seiten werde ich mal unter die Lupe nehmen, danke dafür.

Ich kann mir gut vorstellen, dass auch ein Hobby Grafiker 20 vernünftige Bilder in einer Woche hin bekommt. Ich habe selber mal ein wenig rum gebastelt, das Ergebnis war zwar nicht verwendbar, aber wenn mal den Dreh raus hat und eine Vorstellung im Kopf hat, denke ich geht das ganz fix.

Was die Programmierung angeht denke ich gar nicht das das so teuer wird wie bei vielen anderen Spielen. So weit kenne ich mich mit programmieren aus, dass ich das leichter programmierbar einschätze als z.B. alles was mit Bewegungen von mehreren Figuren und Kontakte mit anderen Figuren etc zu tun hat. Aber ich gespannt ws die Programmierer dazu sagen.

Deine Nachricht hat mich übrigens noch auf etwas aufmerksam gemacht. Es ist gar nicht notwendig viele Gesichter oder Figuren einer Spezies zu entwerfen. Es geht dabei grundlegend um die Raumschiffe und die Strategiekarten - Waffen etc. Ein Gesicht pro Spezies würde für den Anfang völlig ausreichen. Ich habe in meinem Kopf auch schon über mehrere Geschichte der einzelnen Spezies nachgedacht. Aber das wäre wohl erst interessant wenn alles andere auf den Beinen steht.

4

01.08.2018, 04:38

Hm.

ich würde "Bewegungsabläufe" bei anderen Spielen, mal nicht als die reine Programmierung betrachten.
Das sollte man unterscheiden.

Generell gibt es 2 verschiedene "Arten" von Bewegungsabläufen, in 3 Kategorien:
Boned bzw. rigged,
über den Animator,
über Script.

Script Animationen sind nur Animationen, die "direkt" programmiert werden. Alles was ein "Objekt" lediglich "dreht",
ggf. skaliert, verschiebt oder einen "Force" hinzufügt, wäre diese Kategorie. Dafür bedarf es keine Bones oder Skeletons.

Animator wiederum, kann hier oder da sinnvoll sein, wenn er "solo" eingesetzt wird (ohne Bones).
Er wird programmiert (d.h. dafür nutzt man dann eine StateMachine) und setzt je nach Zustand verschiede "Staten" der Bewegung
in ja oder nein.

und zu guter Letzt hätten wir noch das "rigging". Im Rigging passiert direkt eine "Verformung" als Animation im Modell.
so weit so gut.

Bewegugnen in einem Kartenspiel wie dem Deinem, würden (so vermute ich) hauptsächlich auf "Bewegung" basieren, somit also ohne Bones ablaufen.
Ob man den "Animator" benötigt, ist unklar, und hängt davon ab was du genauer tun willst (z.B. wenn eine Karte geschlagen wird, das Ding
routieren lassen und langsam aus dem Bild fliegen lassen, oder ähnliches).

Generell würde die Programmierung hier über ein Array im Zentrum, und eine Order im Bottom führen. Das umzusetzen ist weniger schwierig.
Was Du brauchst ist auf jeden Fall eine Menge "Classes" für die unterschiedlichen Karten, zumindest erst mal für die Grundkarten.
Würde ich Objektorientiert vorschlagen, damit du später einfacher Karten hinzufügen kannst. Das würde die Umsetzung erleichtern.

die Frage ist dann die Programmierung des Systemes selbst. Die wiederum muss auf den OO Staten basieren, und ist so ähnlich wie der Kampfmodus
in einem Rollenspiel.
An den Animationen sehe ich jetzt nicht "so das große Problem".
Wo ich eher das Problem sehe, sind die verschiedenen Staten der Karten. Ich würde das ganze mal nicht unterschätzen.
Allein schon das "mischen", "austeilen" und dann das umsetzen der verschiedenen Strategien, dürfte programmtechnisch alles andere als einfach werden.
Die Grafiken sind dabei totale Nebensache, entwickel Dir zuerst einmal das direkte laufende Kernsystem, rummalen und zeichnen, kann man immer noch.
Die Karten selbst müssen laufen, egal ob du da eine riesen Raumstation drauf hast, oder 2 würfel. So lange d.h. die Programmierung nicht abgeklärt
ist, hast du gar nichts in der Hand, denn Grafiken gibt es im Internet schon so zu Hauf, die sind nur das Polish.

ich würde an Deiner Stelle also zuerst mal auf die Umsetzung der Programmierung schaun - wenn die steht, steht dir die Welt offen.

Zu Deinen Fragen:
- die Effekte selbst.
Frage ist : was für Effekte. D.h. sollen einfach nur die Karten aufeinandertreffen, oder soll es Einblendungen geben. Das kann ablaufen (als Beispiel)
indem z.B. eine Karte auf die andere trifft, ein Partikeleffekt erzeugt wird, dieser wieder verschwindet, und beide Karten aus dem Bild fliegen.
Aber auch ablaufen indem z.B. 2 Karten aufeinandertreffen (als Beispiel 2 Raumschiffe) dann 2 Raumschiffe eingeblendet werden, schießen und wegfliegen,
und die Karten dann verschwinden. Unterschied: die Animation der Raumschiffe.

- "ist es sinnvoll bei 80 % Bolance"
... weniger. Das Grundsystem sollte zuerst stehen. Hier oder da mal noch nach zu korrigieren, ist in jedem Spiel der Fall aber wenn diese Korrekturen
das Grundsystem beeinflussen, würde ich diese Arbeit als erstes machen.

- "Nebeneinander her programmieren und erzeugen"
Von der Artwork her sehe ich da kein Problem. Am Ende lassen sich Bilder sehr schnell hinzufügen.
Die Programmierung muss stehen, die Bilder können irgendwann kommen. Für die Effekte ist das wieder ein anderes Thema.

die Frage ist dann (ohne Dich zu sehr demotivieren zu wollen) ob das ganze jetzt ein großer "Wurf" wird.
Dabei denke ich z.B. an Sammelkartenspiele wie Gwent (aus Witcher 3). Es ist also immer die Frage, ob der Markt und die "Nachfrage" so groß ist.
Viele Sammelkartenspiele kann man sowieso mit einem Grunddeck schon erst einmal kostenlos spielen. Hinzu kommen dann die "großen Projekte"
wie z.B. WoW (da gibt es nen Kartenspielableger), MtG usw. usw.

ob das nun in der Zielgruppe so ein riesen Hype wird, ist dann die Frage, denn am Ende ist es nichts als z.B. ein Mittelalterthema im Weltraum,
oder ein Fantasythema. Und dabei reden wir von einer Zielgruppe, in der sich im Laufe der Zeit nur wenige große Projekte wirklich manifestieren konnten,
die sehr "randbezogen" ist, schweren Einstieg hat, und die meiste "Konkurrenz" schon grundsätzlich "free 2 Play" mit PayIn abläuft.

Zu guter letzt möchte ich noch an die Entwicklung von "Gwent" erinnern, die war im Dev Diary sehr gut einzusehen, und es gab auch einiges an Interviews
dazu, da dieses Kartenspiel sehr gewünscht war. Überdenke mal die Entwicklungszeit programmtechnisch dazu, und dort stand ein großes Team dahinter.
Unterschätze das also nicht.

Sehr hartes Pflaster.
Vorsicht! Tante Gretel darf man nicht hänseln.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »NullAhnungsJoe« (01.08.2018, 05:01)


Slotpunch

Frischling

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01.08.2018, 09:33

Hallo Tarios,

ich muss meinem Vorredner in vielen Punkten leider widersprechen. Die beschriebenen Techniken zur Darstellung die am Anfang seines Posts beschrieben werden, werden in der Entwicklung von 3D Spielen verwendet. Man kann ein Kartenspiel theoretisch natürlich damit umsetzen, ist für deine Anforderungen jedoch ein wenig übertrieben. Die Darstellung kann genauso in 2D umgesetzt werden, was den Komplexitätsgrad der Entwicklung deutlich verringert. Solche Dinge wie einen Kartenstapel mischen, Karten austeilen etc. sind für einen erfahrenen Entwickler auch sehr schnell umgesetzt und dieser Teil der Programmierung stellt in der Regel auch keinen besonders hohen Aufwand dar. Die Umsetzung einer Multiplayerfunktionalität erhöht in den meisten Fällen die Komplexität um einiges.

Die technische Realisierung ist für dich wahrscheinlich auch gar nicht so interessant, sondern eher die Frage was dich das Ganze kosten würde. Diese Antwort ist für einen Entwickler anhand deiner Beschreibung sehr schwer zu ermitteln, da diese viel zu dürftig ist. Ich versuche aber trotzdem einmal dir eine Kennzahl zu geben an der du dich grob orientieren kannst. Ich würde mindestens von einem mittleren 5-stelligen Betrag ausgehen, der Betrag kann natürlich ansteigen je nach genauer Spezifikation der Anforderungen. Einen Singleplayer Prototypen den man verwenden könnte, um zu schauen wie sich das Ganze am PC anfühlt, könntest du sicherlich günstiger bekommen.

Tarios

Frischling

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6

03.08.2018, 02:18

Erstmal danke für die beiden hilfreichen Beiträge!

Was die genauen Schwierigkeiten und der Programmierung von Bewegungsabläufe und deren verschiedenen Methoden angeht, hatte ich tatsächlich keine Ahnung und Einschätzung. Die Einführung von dir war sehr interessant zu lesen. In meinem Fall bzw des meines Spieles ist der einfachere 2D Weg allerdings der wahrscheinlichere. Ich habe nicht vor, das Spiel mit top Grafiken Punkten zu lassen, sondern durch Tiefe und Strategien, die von Jedermann Spielbar, aber nur durch Entwicklung zur richtigen Beherrschung des Spiels führen soll.

Es ist auch nicht so, als hätte ich nur diese eine Vorstellung von dem Endergebnis der Programmierung im Kopf. Das ist definitiv verhandelbar unter den Möglichkeiten die es gibt. Die Idee der hervorgehobenen Karten bzw nur der Bilder dieser und kleinen Animationen würde mir schon völlig ausreichen. Ich denke nicht das ich als Einzelperson bzw mit der Hilfe ein paar wenige in Konkurrenz zu GWENT stehen will und kann. Witcher 3 ist wohl das erfolgreichste Spiel bisher, natürlich hatte es das Kartenspiel viel einfacher und eine ganz andere Grundlage als ich.
Ich weiß das die Geschichte mit dem Weltall etc nichts neues ist und das es wie beschrieben kein leichtes Kind ist, aber das Interesse der Menschen an das Universum wird nie verschwinden und es wird immer wieder versucht werden das in die Spielewelt zu bauen. Der Zeitpunkt jetzt wäre sicherlich nicht der beste, aber das Spiel ist ja noch in den Kinderstuben wenn man an ein Release denken würde. In einem oder zwei Jahren kann das wieder ganz anders aussehen. Und selbst wenn es nicht so gehypt wird wie ein Pokemon Go Spiel, wäre das für mich völlig in Ordnung.
Mein Ziel ist es, eine Basis an Spielern die wie ich einfach beides mögen. Diese Leute sind zu genüge vorhanden und wenn sich nachher 10.000 Leute gefunden haben und das Spiel 10€ kostet plus 2€ für jede weitere Kartenkollektion die später dazu kommt, sind alle Kosten+ gedeckt.

Natürlich kann das alles auch ein Flop sein, aber ich bin natürlich davon überzeugt das ich eine Basis an Spielern durch das Spiel bekommen würde und da es mir nicht ums Geld geht, kann ich mir auch ein faires Bezahlungssystem erlauben.

Allerdings muss ich jetzt dazu erwähnen das ich nicht mit einem mittleren 5 stelligen, sonder eher mit einem mittleren bis hohen 4 stelligen Betrag für die Programmierung gerechnet hätte. nach meiner Milchmädchenrechnung und 50€ Stundenlohn sind das 1000 Arbeitsstunden und das ist etwas mehr als ich erwartet hatte. Das die Problematik die Anzahl der vielen Effekte und deren Umsetzung ist, dachte ich mir bereits. Aber um das richtig einzuschätzen, reicht mein Wissen nicht tief genug in die Programmierung.

Ich habe hier mal ein Link für euch von einem etwas älterem Spiel von YuGiOh. Würden wir vom Niveau her dieses Spiel als Basis nehmen, keinen Computergegner dazu programmieren, außer natürlich ein fester Ablauf mehrerer Tutorials, aber den Multiplayer als Standard nehmen. Reden wir dann immer noch von mindestens 40.000€?
https://www.youtube.com/watch?v=KysWKbjGHl4

Und würden dazu nun ein paar mehr Animationen von statischen Raumschiffen und Angriffen dazu kommen, wie wäre es dann?

Slotpunch

Frischling

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7

03.08.2018, 09:47

Hallo Tarios,

Meine Kostenschätzung ist schon bereits recht positiv angesetzt und nach deinem letzten Beitrag würde ich den Wert weiter erhöhen. Wenn du von einem mittleren 4-stelligen Betrag ausgehst unterschätzt du den Aufwand massiv. In 100 Stunden bekommt man vielleicht einen rudimentären Singleplayer Prototypen realisiert, aber kein vollwertiges Multiplayerspiel.Ein Multiplayerspiel mit Ingame Echtgeld Transaktionen und einer Spielerbasis von 10000 Spielern ist ein riesiger Aufwand. Hier mal eine grobe Auflistung der Dinge die programmiert werden müssten. (Und die Liste ist bei weitem nicht vollständig)

- Sichere Benutzerauthentizifizerung mit zugehöriger Datenbank und Serverarchitektur (bei Echtgeld unabdingbar)
- System zum Kaufen von Karten. Mit sicherer Abrechnung und vernünftigem, fairem Allgorithmus zur Ermittlung der erworbenen Karten.
- Kartendeck muss auf dem Server an das Benutzerkonto gebunden werden und eine Manipulation muss ausgeschlossen werden.
- Matchmaking in Form einer Gamelobby oder zumindest zufälliges zuordnen zu Spielern.

Wir haben nun noch kein bisschen Spiellogik programmiert und alleine diese Funktionalitäten würde ich mindestens im mittleren 5-stelligen Bereich sehen. (Also 1000 Stunden). Machst du das Spiel free to play, wäre weniger drin und du kannst natürlich wenig Wert auf Sicherheit legen, sodass sich die Spieler leicht Karten hinzu cheaten können. Dann wird das ganze sicherlich günstiger. Einen Server brauchst du trotzdem. (Dieser kostet monatlich zusätzlich konstant Geld).

Der eigentliche Gamelogik Part ist aber auch nicht zu unterschätzen und ich gehe hier von der minimalen Realisierung aus. (2D ohne Animationen.)

- Du musst deine Kartendefintionen ins Spiel bekommen. Hierfür muss eine Schnittstelle existieren und es sollte am besten ein weiteres Programm existieren in dem die Kartendefinitionen gepflegt werden können.
- Der Spieler brauch eine Anzeige welche Karten er besitzt und muss sich aus diesen ein Deck zusammen stellen können.
- Ein Spielmenü muss programmiert werden.
- Die Tutorials müssen über ein Skriptsystem programmiert werden.
- Das eigentliche Spiel mit Spielzuständen muss entwickelt werden. Wer ist am Zug? Wann ist ein Zug beendet? Wann ist eine Partie beendet? Etc.
- Die verschiedenen Karteneffekte müssen programmiert werden.
- Die weiteren Dinge die dein Spiel auszeichnen müssen entwickelt werden. (Mutterschiff, Planetenkarte, Schrottplatz. Etc.)
- Führe diese Liste endlos fort.

Grafische Darstellung in Form von Animationen die ab und zu dargestellt werden, sind vom Programmieraufwand vernachlässigbar. Das treibt eher die Kosten des Grafikers in die Höhe.

Nach deinem letzten Post bewegen wir uns eher im oberen 5-stelligen Bereich mindestens.

8

03.08.2018, 11:28

- Kartendeck muss auf dem Server an das Benutzerkonto gebunden werden und eine Manipulation muss ausgeschlossen werden.

Machst du das Spiel free to play, wäre weniger drin und du kannst natürlich wenig Wert auf Sicherheit legen, sodass sich die Spieler leicht Karten hinzu cheaten können. Dann wird das ganze sicherlich günstiger.

Wenn man ein halbwegs ernst zunehmendes Spiel erstellen möchte, egal mit oder ohne Lootboxen, sollten die Karten so oder so in den Datenbanken eines Servers abgespeichert werden. Aber das gilt nicht nur für das Kartendeck, sondern jeglichen Spielfortschritt und am besten auch für jeden möglichen Spielzug. Ansonsten kann man solche Späße machen wie 3x mit einer Karte angreifen usw (je nachdem, welche Möglichkeiten die Leute entdecken). Also von deinem "free2play"-Tipp kann ich nur abraten.

David Scherfgen

Administrator

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9

03.08.2018, 11:33

[...] 4 stelligen Betrag für die Programmierung gerechnet hätte. nach meiner Milchmädchenrechnung und 50€ Stundenlohn sind das 1000 Arbeitsstunden

Nein, das sind 100 Stunden. 1000 Stunden wären schon 50.000 € (also 5-stellig), wobei 50 € auch ein eher niedriger Stundensatz ist. Ich würde mit 80 € rechnen.

Slotpunch

Frischling

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10

03.08.2018, 12:09

Wenn man ein halbwegs ernst zunehmendes Spiel erstellen möchte, egal mit oder ohne Lootboxen, sollten die Karten so oder so in den Datenbanken eines Servers abgespeichert werden. Aber das gilt nicht nur für das Kartendeck, sondern jeglichen Spielfortschritt und am besten auch für jeden möglichen Spielzug. Ansonsten kann man solche Späße machen wie 3x mit einer Karte angreifen usw (je nachdem, welche Möglichkeiten die Leute entdecken). Also von deinem "free2play"-Tipp kann ich nur abraten.

Das dies der einzige vernünftige Ansatz ist, ist glaube ich nicht wirklich zu bestreiten. Es ist ja aber heraus zu hören, dass Tarios der erwartete Betrag zu hoch ist. Da bleibt dann nur die Möglichkeit irgendwo Kosten einzusparen und beispielsweise auf eine rudimentäre Netzwerklösung ohne viel Sicherheit zu setzen.

Nein, das sind 100 Stunden. 1000 Stunden wären schon 50.000 € (also 5-stellig), wobei 50 € auch ein eher niedriger Stundensatz ist. Ich würde mit 80 €rechnen.
Ich glaube der Absatz bezog sich nicht auf den 4-stelligen Betrag, sondern auf meine Kostenschätzung.
50 Euro ist auch in der Tat zu wenig, es sei denn Mann sucht sich eine studentische Hilfskraft. Das würde sich dementsprechend aber in einer längeren Entwicklungszeit widerspiegeln.

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